
Bremsbeläge bestimmen die Bremsleistung maßgeblich. Gute Beläge werden deshalb oft als Schutz für Menschen und Fahrzeug bezeichnet. Halter sollten regelmäßig kontrollieren, ob ein Wechsel erforderlich ist.
Für Bremsbeläge und Bremsscheiben gibt es keinen festen Wechselzyklus. Er hängt von den Fahrbedingungen sowie davon ab, wie oft und wie kräftig gebremst wird. Vordere Beläge halten im Allgemeinen etwa 30.000 bis 50.000 Kilometer, hintere etwa 120.000 bis 150.000 Kilometer.
Das Wichtigste
Vordere und hintere Bremsbeläge verschleißen unterschiedlich schnell. Am sichersten ist es, Kilometerstand, Belagdicke, Bremsgefühl und Geräusche gemeinsam zu beurteilen.
Kilometerwerte als Wechselorientierung
Wie oft sollten Bremsbeläge gewechselt werden?#
Der Wechselzeitpunkt von Bremsbelägen und Bremsscheiben ist nicht festgelegt. Entscheidend sind die Einsatzbedingungen sowie Häufigkeit und Stärke der Bremspedalbetätigung.
Vordere Bremsbeläge halten im Allgemeinen etwa 30.000 bis 50.000 Kilometer, hintere etwa 120.000 bis 150.000 Kilometer.
Die Dicke je nach Bremsenbauart prüfen
Der richtige Zeitpunkt für neue Bremsbeläge#
Die Belagdicke hilft, den Wechselzeitpunkt zu beurteilen. Bei Scheibenbremsen kann sie durch Betätigen der Bremsplatte kontrolliert werden. Bei Trommelbremsen lässt sich die Dicke prüfen, indem die Bremsbacken aus der Bremse genommen werden.
Die wichtigsten Bestandteile von Bremsbelägen
So sind Bremsbeläge aufgebaut#
Bremsbeläge bestehen grob aus Trägerplatte, Reibblock und Zubehör. Die Stahlträgerplatte muss ausreichend fest sein und zur Aufnahme passen. Der Reibblock enthält hauptsächlich die Klebeschicht und das Reibmaterial. Zum Zubehör gehören vor allem geräuschdämpfende Teile, Federn, Verschleißwarner oder Warnleitungen.
Drei einfache Möglichkeiten zur Belagprüfung
Bremsbeläge selbst kontrollieren#
Auch im Alltag können Halter prüfen, ob die Bremsbeläge gewechselt werden sollten. Die folgenden einfachen Methoden geben einen schnellen Überblick.
1. Hinsehen
Mit einer kleinen Taschenlampe lässt sich beobachten, ob Bremsbeläge und Bremsscheiben dünn geworden sind. Ist das schwarze Reibmaterial stark abgenutzt und weniger als 5mm dick, sollte ein Wechsel erwogen werden.
2. Bremswirkung fühlen
Erfahrene Fahrer bemerken möglicherweise ein weiches Bremsgefühl, wenn die Beläge nicht mehr in gutem Zustand sind. Diese Einschätzung beruht auf langjähriger Fahrpraxis.
3. Auf Geräusche hören
Bei manchen älteren Fahrzeugen sind die Beläge nicht mit dem Bordcomputer verbunden. Stattdessen kann ein kleines Metallplättchen als Verschleißwarner dienen. Ist das Reibmaterial verbraucht, berührt dieses die Bremsscheibe. Ein durchdringendes metallisches Quietschen signalisiert dann den nötigen Belagwechsel.
Autotipp für den Alltag
Bremsbeläge regelmäßig im Blick behalten#
Halter sollten ihr Auto regelmäßig prüfen. Eine intakte Bremsanlage hilft, das gewünschte Ziel sicherer zu erreichen.
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